8. Afrikanische Rodelmeisterschaften in Wagrain-Kleinarl 18.01.2020

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Am 18. Jänner 2020 ist es wieder soweit. Wir rodeln wieder in Wagrain/Klainarl mit dankenswerter Unterstüzung vom Hüttenwirt der Kleinarlerhütt, Rupert Fuchs mit seiner Familie, sowie der Bergrettung Kleinarl. 

Gesponsert wird diese Veranstaltung von winwin Zell am See sowie vom winwin Salzburg. Weitere Sponsoren sollen folgen ….

 

Sind um jede Unterstützung dankbar.

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7. Afrikanische Rodelmeisterschaften in Wagrain-Kleinarl 26.01.2019

Mohamed Abdulaahi Osman vom Rodelclub Somalia Seekirchen gewinnt die Afrikanischen Rodelmeisterschaften 2019 in Wagrain-Kleinarl.

Mohamed ist Spar-Lehrling im 2. Lehrjahr in Glasenbach und durch ein erfolgreiches Paten-Programm medial bekannt. Siegerin bei den Damen ist Funmi Olawunmi (Nigeria Salzburg), die davor auch schon beim Integrations-Grillen auf der Dult gewonnen hat. Auf Platz 3 ihre Tochter Ara. Die Kinderwertung geht an Roland Reiterer, Nigeria Wien, die Teamwertung an Biafra.


Dancing Star 'Soso' Mugiraneza hat zur Siegerehrung am weißen Parkett von Kleinarl einen standesgemäßen Schneewalzer mit Neos-Integrationslandesrätin Andrea Klambauer gedreht. Klambauer, die als Schlussrodlerin außer Konkurrenz gestartet war, 'wäre, wenn wir sie denn gewertet hätten, ohne Details zu verraten, am Stockerl gestanden...', so 'Sport spricht alle Sprachen'-Geschäftsführer Thomas Ebner.


An der 'coolsten Integrationsveranstaltung der Welt' haben 75 Afro-Rodlerinnen und -Rodler aus 10 verschiedenen Ländern teilgenommen. Als Leitsatz dient ein Zitat von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel: 'Die Zukunft des Wintertourismus hängt auch davon ab, ob es uns gelingt, die Migranten zum Schnee zu bringen.'


Zur Pokalübergabe empfangen ÖVP-Landeshauptmann Wilfried Haslauer, ÖVP-Sportlandesrat Stefan Schnöll und Neos-Integrationslandesrätin Andrea Klambauer am Montag (28.01.) im Chiemseehof.

Fotocredit: LMZ-Neumayr

Fotocredit: LMZ-Neumayr

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Fotocredit: FMT-Kühnhold, Nagl, Karakus

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6. Afrikanische Rodelmeisterschaften 2018 in Wagrain-Kleinarl

Mana Aliyou hat bereits zwei Mal das "coolste Integrationsprojekt der Welt" gewonnen und sein Traum wäre es, einmal bei einem Profi-Rennen mit zu fahren. Der studierte Politikwissenschaftler spricht fünf Weltsprachen, darunter fließend Chinesisch, somit könnte er sich mit den meisten Menschen dieser Erde ohne Dolmetscher unterhalten, und ihm würde wohl auch eine sportliche Funktionärskarriere offen stehen. 

 

Bei den Damen gewinnt die Salzburger Landtagsabgeordnete Kimbie Humer-Vogl, Südafrika. Auch bei ihr würde man nicht auf den ersten Blick eine Afro-Rodlerin vermuten, aber die klinische Psychologin und stellvertretende Klubchefin der Grünen ist in Rustenburg in Südafrika geboren und im Alter von 6 Jahren ohne ein Wort Deutsch zu sprechen mit ihrer Familie von Afrika nach Europa gezogen. Mit der Teilnahme an den Afrikanischen Rodelmeisterschaften setzt sie ein bewusstes Zeichen und bekennt sich zu ihrem Migrationshintergrund.

 

Die Teamwertung war eine eindeutige Sache: Der norwegische Rodelclub Sudan Telemark hat es selbst bei so einem exotischen Rennen geschafft, noch einmal internationales Flair oben drauf zu packen! Coach Peri-Ilka Tincman, früher einmal beruflich im Salzburger Landesschulrat tätig und jetzt in Norwegen zuhause, genießt den speziellen Heimaturlaub. "So freundlich die Leute hier, an der Strecke haben uns viele so nett zugewunken, und die staunenden Touristen haben uns fotografiert." 

 

Jedes Jahr dabei ist der Student und Sozialarbeiter Mo Handule aus Wien, er sagt, er ist der "einzige Wintersportler in ganz Dschibuti!" Warum es für ihn der wichtigste Tag im Jahr ist? Er liebt den Extremsport Rodeln. Denn, "Marathon laufen kann bei uns zuhause eh jeder..." 

 

Ein großes Dankeschön geht an die Bergrettung Wagrain-Kleinarl, die die Afrikanischen Rodelmeisterschaften gemeinsam mit dem Wirt der Kleinarler Hütte, Rupert Fuchs, mit dem Büro des Wagrain-Kleinarl Tourismus sowie dem Verein Sport spricht alle Sprachen organisiert hat. Präsident Erwin Himmelbauer: "Rodeln verbindet! Wir sind alle Menschen, und jeder ist anders, aber je mehr Gemeinsamkeiten wir finden, desto weniger wichtig werden die Unterschiede." 

 

1. Mana Aliyou, Kamerun Oberpiesting.

2. Stephen Adamu, Ghana Treffling.

3. Damasus Nwagwu, Nigeria Salzburg

1. Inna Aliyou-Czermak,

2. Yero Aliyou-Czermak, beide Kamerun Oberpiesting.

3. Samsara Schusterbauer, Kenia Linz.

1. Kimbie Humer-Vogl, Südafrika Salzburg.

2. Sheke Mbugua, Kenia Linz,

3. Emma Schwab, Kenia München.

Das weitest angereiste Team kam aus Norwegen

v.l.n.r. Peri-Ilka Tincman, Assim Nour, Omad Suleiman

Bilder: Sportwelt Salzburg-Kühnhold, Nagl, Privat

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5. Afrikanische Rodelmeisterschaften 2017 in Rauris

Bei den 5. Afrikanischen Rodelmeisterschaften im Raurisertal gewinnen Leon Omodo und Cathy Kagiri, beide Kenia Salzburg.


Leon Omodo hat schon 2013 in Rauris gewonnen, er ist von Beruf Chauffeur und bringt Hotelgäste

vom Münchener Flughafen nach Salzburg und hat "daher keine Angst vor Tempo."
Cathy Kagiri hat kürzlich ihr Studium abgeschlossen und ist Jung-Historikerin.

Bei den 5. Afrikanischen Rodelmeisterschaften im Raurisertal gewinnen Leon Omodo und Cathy Kagiri, beide Kenia Salzburg.

 

Viele Teilnehmer bei "Österreichs coolster Integrationsveranstaltung" sind Flüchtlinge und waren damit zum ersten Mal mit Schnee im Kontakt. Auch ein Skilift war für viele ein völlig neues Thema.

Der lustige Tag im Schnee ist dank dem Tourismusverband Raurisertal für die Teilnehmer kostenlos.

Als Vorläuferin war Sport- und Integrationslandesrätin Martina Berthold (Grüne) die erste am Start.

Erfreulich für den Internationalen Rennrodelverband, der mit Doppelweltmeister Rupert Brüggler
und Coaches aus Österreich und Italien vertreten war:


Manche Integrationsrodler träumen schon vom echten Rennsport.


Mana Aliyou (der Vater von Yero) möchte den ersten afrikanischen Rennrodelverband in Kamerun gründen und mit 42 noch in den Rennsport einsteigen.

4. Afrikanische Rodelmeisterschaften 2016 in Rauris

Am 5. März, schon zum 4. mal, fand die Afrikanische Rodelmeisterschaft im Raurisertal statt. Gesäumt von einem breiten Rahmenprogramm, das bereits am Donnerstag in Salzburg mit einer Kinovorführung startete, ging es am Freitag in Rauris weiter, bis es schließlich am Samstag zum Show Down auf der Rennbahn kam und die Sieger/innen gefeiert wurden. Eine „coole“ Veranstaltung!

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